AGB

Balance – Trainingszentrum für Selbstverteidigung

Inhaber Christoph Strommenger
Mühlenfeld 49-55 I 40670 Meerbusch

Telefon: 02159-6997595

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 63 155 429 874

AGB Onlineshop / Workshopbuchungen

1. Geltungsbereich
Für alle Bestellungen über unseren Online-Shop und Workshopbuchungen gelten die nachfolgenden AGB.

2. Vertragspartner
Der Kaufvertrag kommt zustande mit dem Balance Trainingzentrum für Selbstverteidigung. Weitere Informationen zu uns finden Sie im Impressum. 

3. Vertragsabschluss
Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar. Durch Anklicken des Bestellbuttons geben Sie eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Die Bestätigung des Eingangs der Bestellung erfolgt zusammen mit der Annahme der Bestellung unmittelbar nach dem Absenden durch eine automatisierte E-Mail. Mit dieser E-Mail-Bestätigung ist der Kaufvertrag zustande gekommen.
Bedingung für einen wirksamen Vertragsschluss ist stets, dass der Bestellvorgang mit Absenden der Bestellung abgeschlossen wird.
 
4. Workshopbuchung
Der Teilnehmer akzeptiert die folgenden Vertragsbestimmungen zu unseren Workshops: 

4.1. Vorstrafen/Gewaltdelikte
Der Teilnehmer versichert mit der Anmeldung, dass keinerlei Vorstrafen/Eintragungen ins Führungszeugnis bezüglich Gewaltdelikten vorliegen und auch kein entsprechendes Gerichtsverfahren anhängig ist.

4.2. Anmeldung 
Die Seminar-Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen sowie dem Zahlungseingang auf dem in der Rechnung benannten Konto vergeben.

4.3. Stornierung durch den Teilnehmer 
Eine Stornierung bzw. Kostenerstattung bei Nichtteilnahme ist nicht möglich.

4.4. Absage durch den Veranstalter
Bei einer Absage durch den Veranstalter (z.B. aufgrund Krankheit des Referenten) wird die Workshop-Gebühr spätestens innerhalb von 10 Tagen ohne Abzüge erstattet.

4.5. Gesundheit 
Der Teilnehmer bestätigt, dass keinerlei medizinische Gründe gegen eine Workshop-Teilnahme sprechen und eine normale Sporttauglichkeit vorliegt. Im Zweifelsfalle ist ein Arzt zu konsultieren. Der Workshop-Leiter ist vor Beginn des Workshops über enstprechende Erkrankungen, die relevant sein könnten (chronische Erkrankungen, Verletzungen usw.) zu unterrichten.

4.6. Warnhinweis und Sicherheit 
Kampfausbildungen beinhalten das Üben und Einsetzen von teilweise  gefährlichen Krav Maga Techniken. Unachtsamkeit sowie unkontrollierte oder übertriebene Gewalt können zu schweren Verletzungen bis hin zum Tode führen. Der Teilnehmer ist angehalten, bei der Ausübung der Krav Maga Techniken und Anwendungen Vorsicht zu wahren!

Jeglicher Schmuck (Uhren, Ketten, Ringe, Armbänder, Piercings etc.) abzulegen. Bei Verletzungen, die Aufgrund von Nichtbeachtung entstehen, trägt der Teilnehmer die volle Verantwortung.

Der Teilnehmer verpflichtet sich, bei der Ausübung der Trainingstechniken stets die nötige Vorsicht walten zu lassen und den Anordnungen der Trainer stets und augenblicklich Folge zu leisten. Nichtbefolgung kann den Ausschluss vom Workshop zur Folge haben. Eine Erstattung der Seminar-Gebühr wird dadurch nicht begründet.

4.7. Haftungsausschluss 
Trotz sorgfältiger Unterweisung durch den Trainer kann es geschehen, dass das Mitglied beim Ausführen der Übungen verletzt wird. Durch die Anmeldung bzw. Teilnahme erkennt der Teilnehmer dies ausdrücklich an.

Der Trainer und dessen Erfüllungsgehilfen übernehmen keinerlei Haftung für sportspezifische Unfälle sowie daraus resultierende Sach- oder Personenschäden des Teilnehmers. Dies gilt nicht für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Workshop-Leiters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.

4.8. Ausrüstung 
Der Teilnehmer verpflichtet sich, Trainingsräume und Trainingsutensilien pfleglich zu behandeln und etwaige Schäden unverzüglich anzuzeigen. Der Veranstalter kann den Teilnehmer für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlassig verursacht wurden, in Regress nehmen.

4.9. Veröffentlichung 
Der Teilnehmer gibt durch Anerkennung der allgemeinen Geschäftsbedingungen sein Einverständnis, dass Foto oder Videoaufnahmen, die während der Ausbildungen oder zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden, ohne Vergütung und ohne zeitliche, sowie räumliche Begrenzung, veröffentlicht werden dürfen. Auf jegliche Ansprüche aus diesen Aufnahmen wird seitens des Mitglieds verzichtet.

5. Versandkosten
Zuzüglich zu den angegebenen Produktpreisen kommen noch Versandkosten hinzu. Näheres zur Höhe der Versandkosten erfahren Sie bei den Angeboten.
Bei Workshopbuchungen fallen keine Versand oder Bearbeitungskosten an.

6. Bezahlung
Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Vorkasse
Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse nennen wir Ihnen unsere Bankverbindung in der Auftragsbestätigung und liefern die Ware nach Zahlungseingang.


7. Eigentumsvorbehalt
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.

8. Transportschäden
Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, so reklamieren Sie solche Fehler bitte möglichst sofort beim Zusteller und nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zu uns auf. Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für Ihre gesetzlichen Ansprüche und deren Durchsetzung, insbesondere Ihre Gewährleistungsrechte keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. Transportversicherung geltend machen zu können.

9. Widerrufssrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung bei einem Fernabsatzgeschäft innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E- Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag widerrufen.  Zur Wahrung der Widerruffrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufrechts vor Ablauf der Widerruffrist absenden.
Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

Balance – Trainingszentrum für Selbstverteidigung

Inhaber Christoph Strommenger
Mühlenfeld 49-55 I 40670 Meerbusch


10. Widerruffolgen

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14  Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von 14  Tagen absenden. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

10.1. Kostentragungsvereinbarung bei Ausübung des Widerrufsrechtes
Wir machen von der Möglichkeit Gebrauch, Ihnen im Rahmen der Ausübung des in der vorstehenden Belehrung wiedergegebenen gesetzlichen Widerrufsrechtes wie folgt die Kosten der Rücksendung aufzuerlegen: Sie haben die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Ware einen Betrag von 50,00 Euro nicht übersteigt, oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufes noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben.

10.2 Ausschluss des Widerrufrechts
Das Widerrufsrecht besteht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, nicht bei folgenden Verträgen:
•    Verträge von Workshopbuchungen

•    Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind,
•    Verträge zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde,
•    Verträge zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,
•    Verträge zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde,
•    Verträge zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen.

11. Elektronische Kommunikation
Sie stimmen zu, dass die vertragsbezogene Kommunikation in elektronischer Form erfolgen kann.

12. Bildrechte
Alle Bildrechte liegen beim Balance Trainingszentrum für Selbstverteidigung. Eine Verwendung ohne ausdrückliche Zustimmung ist nicht gestattet.

13. Vertragssprache/Speicherung des Bestelltextes
Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache. Der Bestelltext wird bei uns nicht gespeichert und kann nach Abschluss des Bestellvorgangs nicht mehr abgerufen werden. Sie können Ihre Bestelldaten aber unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung ausdrucken.

14. Datenschutz
Ihre personenbezogenen Daten werden unter Beachtung des Bundesdatenschutz- (BDSG) und Teledienstdatenschutzgesetzes (TDDSG) in maschinenlesbarer Form gespeichert und vertraulich behandelt und ausschließlich für den Zweck Ihrer Anfrage erhoben. Ihre Daten werden nur im Zusammenhang mit der Anfrage/Bestellung verarbeitet und genutzt, soweit dies für die ordnungsgemäße Geschäftsabwicklung und Information erforderlich ist. Ihre persönlichen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Eine weitergehende Nutzung erfolgt nicht. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Privatsphäre und Datenschutz.

15. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Anwendbar ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit diese Rechtswahl nicht dazu führt, dass ein Verbraucher hierdurch zwingenden verbraucherschützenden Normen entzogen wird. Sind die Vertragsparteien Kaufleute, ist das Gericht an unserem Sitz in Krefeld zuständig, sofern nicht für die Streitigkeit ein ausschließlicher Gerichtsstand begründet ist. Dies gilt auch, wenn der Kunde keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union hat.

AGB´s Mitglieder

1.Geltung: Diese Allgemeinen Vertragsbedingungen gelten für sämtliche Verträge des Balance Trainingszentrum für Selbstverteidigung („BTFS“) mit ihren Mitgliedern, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde. „Mitglied“ im Sinne dieser Allgemeinen Vertragsbedingungen ist jede Person, die aufgrund eines mit BTFS abgeschlossenen Mitgliedschaftsvertrags zur Teilnahme an dem von BTFS angebotenen Training berechtigt ist.

2.Vertragsschluss: Der Antrag auf Mitgliedschaft ist ein bindendes Angebot an BTFS zum Abschluss eines Mitgliedschaftsvertrags mit BTFS. BTFS kann innerhalb von 14 Tagen ab dem Zeitpunkt der Antragstellung dieses Angebot ohne Angabe von Gründen schriftlich oder in Textform (§ 126b BGB) ablehnen. Lehnt BTFS das Angebot nicht innerhalb dieser Frist ab, kommt der Mitgliedschaftsvertrag mit Wirkung zum Zeitpunkt der Antragstellung zustande. Ein Anspruch gegen BTFS auf Abschluss eines Mitgliedschaftsvertrags besteht nicht.

3. Leistungen von BTFS: Das Mitglied ist berechtigt, während der Vertragslaufzeit an sämtlichen von BTFS angebotenen regelmäßigen Trainingseinheiten teilzunehmen und zu diesem Zweck die von BTFS jeweils zur Verfügung gestellten Trainingsräume zu den Trainingszeiten zu nutzen. Für Mitglieder im Tarif für Kinder oder Jugendliche gilt dieses Recht in Bezug auf die entsprechenden Trainingsangebote in der jeweiligen Tarifart (Little Kids, Kids, Teens, Adults). Für einzelne zusätzliche Veranstaltungen (z.B. Seminare) fallen zusätzliche Gebühren an, auf die bei der Ankündigung der jeweiligen Veranstaltung gesondert hingewiesen wird. Die Rechte des Mitglieds aus dem Mitgliedschaftsvertrag sind nicht übertragbar.

4.Verhalten beim Training: Das Mitglied hat sämtliche für das Training zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, Einrichtungen und Trainingsgegenstände pfleglich zu behandeln. Etwaige durch das Mitglied verursachte Schäden hat es unverzüglich dem das Training leitenden Instructor anzuzeigen. Das Mitglied verpflichtet sich, bei der Teilnahme am Training stets die gebotene Sorgfalt walten zu lassen, insbesondere die erforderliche Rücksicht auf andere Trainingsteilnehmer zu nehmen und den Anweisungen der Instruktoren Folge zu leisten. Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen gegen die vorstehenden Pflichten kann BTFS das Mitglied von der Teilnahme am Training ausschließen und den Vertrag fristlos kündigen. Schadensersatzansprüche der BTFS gegen das Mitglied bleiben davon unberührt.

5.Laufzeit, Kündigung, Verlängerung: Die Mitgliedschaft hat der Mitgliedschaftsvertrag die für den jeweils gewählten Tarif vorgesehene feste Grundlaufzeit von 6 bzw. 12 Monaten. Das Vertragsverhältnis kann mit einer Kündigungsfrist von sechs Wochen vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit durch das Mitglied oder durch BTFS gekündigt werden. Jede Kündigung dieses Vertrags, gleich aus welchem Grund, bedarf der Schriftform (§ 126 BGB). Kündigungen in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form sind ausdrücklich ausgeschlossen. Wird der Mitgliedschaftsvertrag nicht fristgemäß gekündigt, verlängert sich der Vertrag stillschweigend jeweils um die Dauer der festen Grundlaufzeit des gewählten Tarifs. Für den Zeitpunkt der Kündigung ist der Zugang der schriftlichen Kündigungserklärung bei BTFS maßgeblich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6.Vertragsanpassung: Im Falle der Vertragsverlängerung kann BTFS die Vertragsbedingungen, insbesondere die Mitgliedsbeiträge, den zur Zeit des Ablaufs der Frist zur ordentlichen Kündigung geltenden Konditionen für Neuabschlüsse anpassen. Eine Erhöhung des monatlichen Beitrags um mehr als EUR 3,- innerhalb von 12 Monaten bedarf jedoch der Zustimmung des Mitglieds. BTFS wird das Recht zur Anpassung der Vertragsbedingungen, insbesondere eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, durch Erklärung in Textform (§ 126b BGB) oder schriftlich ausüben. Die neuen Vertragsbedingungen gelten ab dem Beginn der Verlängerungsperiode des Vertrags, jedoch nicht vor dem Zeitpunkt des Zugangs der vorgenannten Erklärung bei dem Mitglied. Darüber hinaus ist BTFS berechtigt, den Mitgliedsbeitrag zu erhöhen, wenn sich der gesetzliche Umsatzsteuersatz erhöht, wobei sich die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags in diesem Fall auf die Erhöhung des Umsatzsteuersatzes beschränkt. Eine Preiserhöhung aufgrund einer Erhöhung des Umsatzsteuersatzes wird ab dem auf den Zugang der Erklärung folgenden Monatsersten wirksam. Soweit sich die gesetzliche Umsatzsteuer ermäßigt, reduziert sich der Mitgliedsbeitrag entsprechend. Die Ermäßigung wird mit der Ermäßigung der gesetzlichen Umsatzsteuer wirksam.

7.Beitragszahlung: Die monatlichen Beiträge müssen zum 1. Tag im Monat überwiesen werden, sofern nicht eine andere Zahlungsweise vereinbart ist. Die einmalige Anmeldegebühr in Höhe von EUR 25,- ist mit dem Beitrag für den ersten beitragspflichtigen Monat fällig. Für jede Mahnung nach Eintritt des Zahlungsverzugs (nach 5 Tagen) wird eine Kostenpauschale von EUR 9,50 zzgl. MwSt. erhoben.

8.Straffreiheit / Führungszeugnis: Das Mitglied (ab 14 Jahren) bestätigt, dass es keinerlei Eintragungen bezüglich Gewaltdelikten im Führungszeugnis des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof hat, die das Mitglied nicht zuvor BTFS schriftlich mitgeteilt hat. BTFS kann während der Vertragslaufzeit jederzeit die Vorlage eines aktuellen Führungszeugnisses verlangen, ohne konkrete Anhaltspunkte für relevante Eintragungen jedoch nicht häufiger als einmal innerhalb von 12 Monaten. Sollten während der Vertragslaufzeit Ermittlungsverfahren gegen das Mitglied wegen Gewaltdelikten oder sonstigen Körperverletzungsdelikten laufen oder eingeleitet werden, so ist das Mitglied verpflichtet, BTFS unverzüglich schriftlich davon zu unterrichten, sobald das Mitglied Kenntnis von einem solchen Ermittlungsverfahren erlangt.

9. Haftung: Vorbehaltlich der nachfolgenden Regelungen in dieser Ziffer 9 haftet BTFS grundsätzlich nicht für Schäden des Mitglieds. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet BTFS nur wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), in diesen Fällen jedoch der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden, sowie für Personenschäden. Im Übrigen haftet BTFS nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von BTFS, deren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. BTFS rät davon ab, Wertgegenstände mit zum Training zu bringen. Für dennoch mitgebrachte Wertgegenstände übernimmt BTFS keine Bewachungs- oder Verwahrungspflichten.

10. Unfallversicherung: Bei dem von BTFS angebotenen Training handelt es sich um ein körperlich belastendes, kontaktintensives Selbstverteidigungstraining, bei dem Verletzungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. BTFS hat keine Unfallversicherung für seine Mitglieder abgeschlossen. Der Abschluss einer solchen Versicherung liegt im Ermessen des Mitgliedes, wird aber empfohlen.

11. Trainingszeiten/-orte: BTFS bietet das Training derzeit zu unterschiedlichen Trainingszeiten an, die sich jeweils gelegentlich ändern können. BTFS behält sich vor, den Unterricht zweimal jährlich für jeweils 14 Tage, vorzugsweise einmal in den Sommermonaten und einmal in den Wintermonaten auszusetzen. In den Schulferien für NRW findet ein Sondertraining statt. An gesetzlichen Feiertagen findet kein Training statt, soweit nicht anders bekannt gegeben. Die Pflicht des Mitglieds zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bleibt davon unberührt.

12. Ruhen des Vertrags: Wird es BTFS aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, unmöglich oder unzumutbar (§ 275 BGB), die vertraglich geschuldeten Leistungen zu erbringen, ruht das Vertragsverhältnis für die Dauer der Unmöglichkeit. Das Mitglied kann ein Ruhen des Vertrags verlangen, wenn Umstände, die das Mitglied nicht zu vertreten hat, dem Mitglied die Teilnahme am Training für einen Zeitraum von mindestens acht Wochen unmöglich machen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Solange der Vertrag ruht, ist das Mitglied von der Pflicht zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags befreit und kann die Leistungen von BTFS nicht in Anspruch nehmen. Im Falle eines von dem Mitglied verlangten Ruhens des Vertrags verlängert sich die Mitgliedschaft um die Dauer des Ruhens. Das Verlangen ist schriftlich an BTFS zu richten und der Grund nachzuweisen. Das von dem Mitglied verlangte Ruhen des Vertrags tritt mit dem auf den Zugang des Verlangens und des Nachweises bei BTFS folgenden Monatsersten ein und endet mit dem Wegfall des die Unmöglichkeit der Trainingsteilnahme begründenden Umstands. Das Mitglied hat BTFS unverzüglich mitzuteilen, wenn der die Unmöglichkeit begründende Umstand nicht mehr besteht. Ein Anspruch des Mitglieds auf ein Ruhen des Vertrags besteht nicht, wenn der Vertrag bereits gekündigt ist oder BTFS zu einer außerordentlichen Kündigung des Vertrags berechtigt ist.

13. Außerordentliche Kündigung: Jede Partei kann aus wichtigem Grund diesen Vertrag außerordentlich fristlos kündigen. Als wichtiger Grund für eine Kündigung durch das Mitglied zählen beispielsweise (i) die Schließung eines Trainingsorts der BTFS, sofern danach der nächstgelegene Trainingsort der BTFS mehr als 10 km weiter entfernt vom Hauptwohnsitz des Mitglieds als der geschlossene Trainingsort ist, (ii) eine nach Vertragsschluss eintretende Erkrankung oder Verletzung, welche die Teilnahme des Mitglieds am Training, auch unter zumutbaren Einschränkungen, dauerhaft ausschließt oder (iii) der Eintritt der Schwangerschaft. Im Falle der vorstehenden Nr. (ii) und (iii) wird die Kündigung nur wirksam, wenn zusätzlich zu der Kündigung ein Attest eines unabhängigen Facharztes des jeweils betroffenen Fachgebiets, das die dauerhafte Sportunfähigkeit bzw. die Schwangerschaft bestätigt, vorgelegt wird. Als wichtiger Grund für eine Kündigung durch BTFS gelten beispielsweise (i) der Zahlungsverzug von einem Betrag, der mindestens zwei Monatsbeiträgen entspricht, (ii) wiederholte oder schwerwiegende Zuwiderhandlungen des Mitglieds gegen die Hausordnungen der Trainingsorte oder gegen Anweisungen der Instruktoren im Rahmen des Trainings oder (iii) die Verurteilung des Mitglieds wegen eines Gewaltdeliktes oder eines sonstigen Körperverletzungsdelikts. Das Recht zur Kündigung durch das Mitglied oder durch BTFS aus sonstigem wichtigem Grund bleibt unberührt. Im Falle der außerordentlichen Kündigung durch BTFS ist das Mitglied verpflichtet, an BTFS einen Mindestschadensersatz in Höhe von 80% der bei ordnungsgemäßer Vertragserfüllung bis zum Laufzeitende geschuldeten monatlichen Beiträge zu zahlen. Weist das Mitglied nach, dass ein geringerer oder gar kein Schaden entstanden ist, schuldet das Mitglied nur den nachgewiesenen Betrag. BTFS behält sich die Geltendmachung eines höheren tatsächlichen Schadens vor.

14. Hausordnungen: Das Mitglied hat die jeweiligen Hausordnungen der Trainingsorte zu beachten, die insbesondere Regelungen zur Benutzung der Trainingsräume und Umkleiden sowie zum Verhalten im Training und zur Wahrung der Rechte anderer Trainingsteilnehmer enthalten können.

15. Änderungen der Mitgliedsdaten: Das Mitglied ist verpflichtet, Änderungen vertragsrelevanter Daten, insbesondere Änderungen des Namens, der Postanschrift, der E-Mail-Adresse (soweit vorhanden) und der Bankverbindungsdaten BTFS unverzüglich mitzuteilen. Kosten, die BTFS dadurch entstehen, dass das Mitglied die Änderung der Daten nicht unverzüglich mitteilt, trägt das Mitglied.

16. Aufrechnungsverbot: Das Mitglied darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen gegen Forderungen der BTFS aufrechnen.

17. Sonstiges: Das Mitglied wird darauf hingewiesen, dass die missbräuchliche Anwendung der erlernten Techniken strafbar sein kann. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass das Mitglied dafür Sorge trägt, sich stets im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu bewegen (vor allem § 32 StGB – Notwehr).

18. Schriftform: Ergänzungen, Abänderungen oder Nebenabreden zu diesem Vertrag sowie die Aufhebung dieser Klausel bedürfen der Schriftform.

19. Salvatorische Klausel: Sollten eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen nicht betroffen.

 

Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter https://ec.europa.eu/consumers/odr findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.